… undenkbar, so die mit dem International Classical Music Award ausgezeichnete Filmdokumentation:
Ta-da-da-da! Das Anfangsmotiv seiner 5. Sinfonie und heutige Rock-Riffs sind ähnlicher, als man vermuten würde.
Sarah Willis (Hornistin der Berliner Philharmoniker und zugleich international als Solistin tätig) ist die Begleiterin auf dem Weg, Antworten zu finden auf die Frage nach dem Einfluss Beethovens auf die gegenwärtige Musik. Auf Spurensuche ist sie in Deutschland und in der ganzen Welt. In sieben Kapiteln beleuchtet die Musikdokumentation, wie Beethovens Innovationen bis heute prägend waren, auch über die Grenzen der klassischen Musik hinaus – auf das Konzertwesen, das Bild des Musikers, auf Filmmusik, Jazz, Pop- und Rockmusik.
Erstaunliche viele und unterschiedliche Facetten zur Fragestellungen verbinden sich zu einem Netzwerk musikalischer Formen in der Begegnung mit bedeutenden Orchestern, Dirigenten, Solisten klassischer Musik, Filmkomponisten, Jazz-, Pop- und Rockmusikern.
Immer wieder wird Beethoven selbst eingespielt, u.a. von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Simon Rattle oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit Dirigent Paavo Järvi. Und zu hören und zu sehen sind u.a. der Filmkomponist John Williams, Rudolph Schenker (Bandleader der Hardrockband Scorpions), die Sängerin, Songwriterin, Gitarristin und Grammy-Preisträgerin Gaby Moreno, oder Ian Anderson, Komponist, Texter und Frontmann der Band Jethro Tull … und, und … . Den wunderbaren Schlusspunkt setzt der virtuose Trompeter Wynton Marsalis: ein Jazzmusiker, den man sich als Musiklehrer wünschen würde – von eigener Praxis geprägt, vermag er in er lebendiger Weise tief in die Musiksprache Beethovens einzudringen.